AStA beschließt Positionspapier zur Qualität an der DHBW

Stuttgart, 23.08.2026 – Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der DHBW hat auf seiner Sitzung am 26. Juli 2026 das Positionspapier „Position zur Qualität an der DHBW“ beschlossen. Mit dem Papier wird klar und konstruktiv Stellung zu den wahrgenommenen Defiziten im Qualitätsmanagement-System der Hochschule bezogen. Im Papier formuliert sind acht konkrete und konstruktive Forderungen an Hochschulleitung und Gremien.

Das Papier bekennt sich ausdrücklich zum dualen Studienmodell der DHBW, benennt zugleich aber Handlungsbedarf: fachliche und didaktische Heterogenität zwischen den Studienakademien, ungleiche Studien- und Prüfungsbedingungen sowie strukturelle Rollen- und Interessenkonflikte in der Governance. Als eine der zentralen Ursachen identifiziert der AStA eine zersplitterte Steuerung ohne wirksame zentrale Durchgriffsmechanismen sowie einen unvollständigen PDCA-Zyklus, dem Controlling und aussagekräftige Kennzahlen fehlen.

Zu den Kernforderungen zählen unter anderem die Standardisierung von Rahmenbedingungen bei zentralen Studienleistungen wie der Bachelorarbeit und ihrer „Verteidigung“, ein zentrales Informationsportal für Informationen und Prüfungsmodalitäten, die Einrichtung unabhängiger Ombuds-Büros an jedem Standort sowie eine Instanz auf Präsidialebene mit wirksamen Kontroll- und Durchgriffsbefugnissen bei Qualitätsabweichungen.

Mit dem Beschluss durch den AStA erhält das Papier den offiziellen Rückhalt der studentischen Interessenvertretung. Der AStA sieht darin einen konstruktiven Beitrag im Zuge der anstehenden Neugestaltung der DHBW-Struktur aufgrund des neuen Hochschulgesetzes und kündigt an, die Umsetzung der Forderungen in den zuständigen Gremien aktiv zu begleiten.

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